Tuning? Aber sicher!

Du willst Dein Auto nach Deinem ganz persönlichen Geschmack ganz individuell verändern? Verständlich! Viele Autobesitzer lieben es, ihrem Fahrzeug einen ganz eigenen „Trimm“ zu verpassen. Die KÜS erklärt, worauf Du achten musst, damit Du immer auf der sicheren Seite bist und fährst. Optik versus Technik: Die Unterschiede? Manche Veränderungen sind rein optisch: Zierstreifen und Aufkleber,
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Du willst Dein Auto nach Deinem ganz persönlichen Geschmack ganz individuell verändern? Verständlich! Viele Autobesitzer lieben es, ihrem Fahrzeug einen ganz eigenen „Trimm“ zu verpassen. Die KÜS erklärt, worauf Du achten musst, damit Du immer auf der sicheren Seite bist und fährst.

Optik versus Technik: Die Unterschiede?

Manche Veränderungen sind rein optisch: Zierstreifen und Aufkleber, zum Beispiel, haben keinen Einfluss auf das Fahrverhalten. Andere Maßnahmen wirken sich aber direkt auf die Handhabung aus – und damit auch auf die Sicherheit. Deshalb gilt: Tuning unterliegt klaren Vorschriften.

Beliebtes Felgen- und Reifentuning: So bleibt alles sicher

Eine der beliebtesten Maßnahmen ist eine Änderung der Rad-Reifen-Kombination. Sonderräder sehen cool aus, müssen aber immer ausreichend Abstand zur Karosserie haben – sowohl im beladenen als auch im unbeladenen Zustand. Sonst können sie gefährliche Situationen verursachen. Auch der Abrollumfang darf nicht zu stark abweichen, sonst kann der Tacho falsche Geschwindigkeiten anzeigen.

Fahrwerk ändern: Tieferlegung clever angehen

Viele Tuning-Fans lieben Änderungen am Fahrwerk („Tieferlegung“). Entweder für den eigenen Style oder um das Fahrverhalten zu beeinflussen. Dabei entstehen schnell rechtliche oder sicherheitsrelevante Probleme: Zum Beispiel darf die Kennzeichenhöhe nicht unter die gesetzlich vorgeschriebene Mindestanforderung fallen. Auch die Freigängigkeit der Rad-Reifenkombination muss in allen Fahrsituationen gewährleistet sein.

Spoiler & Luftleiteinrichtungen: Style trifft Handling

Luftleiteinrichtungen, wie z. B. ein Spoiler sind nicht nur Hingucker, sie beeinflussen auch Kurvenverhalten und Stabilität. Aber Vorsicht: Sie müssen möglicherweise begutachtet werden, denn Materialfestigkeit, Splittersicherheit, Auftriebsverhalten und Fußgängerschutz spielen hier eine Rolle.

Rechtlich auf der sicheren Seite bleiben

Viele Tuning-Maßnahmen erfordern eine Fahrzeugbegutachtung. Das kann im Rahmen einer Einzelabnahme (§ 19.2 i.V.m. § 21 StVZO) oder im Rahmen einer Änderungsabnahme (§ 19.3 StVZO) erfolgen. Wichtig: Nur qualifizierte Experten dürfen diese Untersuchungen durchführen – zum Beispiel Unterschriftsberechtigte im Technischen Dienst der KÜS im Fall von Einzelabnahmen, Prüfingenieure der KÜS im Fall von Änderungsabnahmen oder amtlich anerkannte Sachverständige.

Sicherer Fahrspaß geht vor

Tuning soll Spaß machen – aber es muss auch regelkonform und sicher sein. Das sorgt für entspanntes Fahren, ohne dass Du oder andere Verkehrsteilnehmer unnötige Risiken eingehen. Dein Auto sieht dann nicht nur gut aus, es fährt auch sicher.

Extra-Tipps der KÜS:

  • Keine Tuningmaßnahme „einfach so“ vornehmen.
  • Nur Teile verwenden, für die es bereits eine Genehmigung gibt. Das erspart Dir zwar nicht die Fahrzeugbegutachtung, macht die Sache aber gleich viel einfacher.
  • Teile nur im vorgesehenen Verwendungsbereich einsetzen, auf keinen Fall zweckentfremden.
  • Bei Unsicherheit: Lieber einmal mehr beim KÜS-Partner nachfragen.

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