Sommerhitze: Tipps und Tricks für Fahrer und Beifahrer
Die Rekordtemperaturen vom Juni werden in diesem Sommer vermutlich nicht mehr erreicht, mit vielen heißen Tagen ist aber – sommertypisch – dennoch zu rechnen. Doch auch „normale“ Sommertemperaturen von um die 30 Grad bringen im Auto einige Gefahren mit sich. Die KÜS erklärt, was Sie beachten müssen, damit die Sommerzeit ein Genuss ohne Gefahren, ohne Reue – und ohne rechtliche Konsequenzen bleibt.
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Der Rekordsommer vom Juni hat ein, wenn auch kurzes, Comeback angekündigt. Das Außenthermometer könnte sich dann wieder in den Bereich der 40 Grad bewegen. Aber sogar „nur“ rund 30 Grad sind schon eine Herausforderung für Fahrer und Beifahrer im Auto. Die KÜS erklärt, was man tun kann, damit diese Herausforderung souverän gemeistert wird und die Hitze nicht zur großen Belastung wird.
Das beginnt bereits vor Antritt der Fahrt: Gut durchlüften und die Lüftung für kurze Zeit auf die höchste Stufe stellen – das ist eine erste wirksame Maßnahme. Und wie sieht es mit der Klimaanlage aus? Sie ist eine Verbündete gegen große Hitze, aber nur bedingt. Denn: Der Unterschied zwischen Einstellung der Klimaanlage und Außentemperatur sollte höchstens sechs Grad betragen. Höhere Unterschiede können unter Umständen Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Der Kreislauf ist stärkerer Belastung ausgesetzt, auch eine Erkältung kann die Folge sein.
Schließlich ist der gute Umgang mit der Sommerhitze auch eine Frage des richtigen Fahrt-Timings: Wenn es möglich ist, sollte man nicht zwischen 12 und 15 Uhr unterwegs sein. Am frühen Vormittag und am späten Nachmittag ist man der Hitze deutlich weniger ausgesetzt.
Grundsätzlich gilt bei längeren und langen Fahrten: Lieber eine Pause mehr als eine weniger! Dafür sollte man möglichst einen schattigen Platz aufsuchen. Ausreichend Flüssigkeit ist an warmen und heißen Tagen besonders wichtig. Wer gut hydriert fährt, bleibt konzentrierter – davon profitieren alle Verkehrsteilnehmer.
Gut geeignet sind beispielsweise Leitungswasser und Mineralwasser. Eine Prise Salz kann die durch Schwitzen entstehenden Mineralstoffverluste einfach und wirksam ausgleichen. Auch ungesüßte Früchtetees sind eine gute Alternative. Übrigens: Wenn Getränke nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen, sondern lediglich leicht gekühlt sind, werden sie möglicherweise besser vertragen – einfach ausprobieren. Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, kann in der Apotheke gezielt nach Elektrolytmischungen fragen und gegebenenfalls zuvor ärztlichen Rat einholen.
Die KÜS wünscht gute und sichere Fahrt durch einen schönen Juli und August!

Fotos: pexels.com/Andrea Piacquadio/Amed Yousif
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